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IL PANE völlig frei nach Sebastiano Satta
Brot ist heilige Hefe, keimt aus dem Schoß nach so viel Krieg. Gewonnen hat der unbewaffnete Schwächling, gebückt auf den Pflug in der Furche.
Mit seinem Blut hat er das Mehl getränkt
auf widrigen Matten. Verwildert
die Herde, und Rauchwolken
nisten im verbrannten Land.
Frieden und Brot vom Segen der Hand,
vom Blut der Vorfahren. Reif ist der Laib und eßbar.
Satt auch, wer in der Tanka blieb, Fußgänger in der öden Welt,
begleitet von seinem Kummer.
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